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Unterlagen zur Tagung "Sonne in den Tank" am 22. April 2010

„Wer bei der Elektromobilität nur an das Fahrzeug denkt und nicht an die Strombereitstellung, wird auf Dauer die Rechnung ohne den Wirt machen,“ erklärt Hans Kronberger vom Bundesverband Photovoltaic (PVA) bei der Eröffnung der ersten Tagung zum Thema „Sonne in den Tank“. Die große Zukunftsvision lautet, ein ständig vollgetanktes Auto mit Strom aus Sonnenlicht. Noch ist es eine weite Reise, aber auch die beginnt mit einem ersten Schritt. Und es war das Ziel der Tagung diesen ersten Schritt transparent zu machen.
Dr. Stefan Koller von der TU Graz berichtete über den aktuellen Stand der Batterietechnologie und zeigte Strategien zur Verbesserung auf.
Dr. Maximilian Lang vom ÖAMTC als Mitveranstalter berichtete von den Konzepten für den Aufbau einer Infrastruktur für E-Fahrzeuge. Das Wichtigste ist nach Dr. Lang die sachliche Aufklärung über die Elektromobilität. Doch die Sache kommt langsam ins Laufen. Organisationstalent Doris Holler-Bruckner hat bereits einen Bundesverband nachhaltige Mobilität aus dem Boden gestampft.
Mag. Christoph Wolfsegger vom Klimafonds präsentierte zwei E-Mobilitätsregionen, in denen Photovoltaik und Elektromobilität optimal kombiniert werden. Selbstverständlich ist nicht nur die pure Sonnenstromnutzung für die Mobilität von morgen interessant, sondern alle anderen sauberen und indirekt von der Sonne bewegten erneuerbaren Energieformen, wie Strom aus Wind und Wasserkraft. Auch bei Österreichs größtem Energieanbieter dem Verbund macht man sich Gedanken über die Energiebereitstellung für die E-Mobilität.
Jan Cupal ließ keinen Zweifel offen, dass die zusätzliche Energie fürs Autofahren mit Strom von Wind und Sonne kommen muss.
Die Praktiker Leopold Osanger und Franz Schweighofer präsentierten ihre Modelle von gesamtheitlich orientierten Sonnenstromanlagen, beziehungsweise umgebaute Kleinwagen.

Großes Interesse erweckten die Aussteller:
Der weltberühmte Tesla Roadstar war ebenso anwesend wie ein Fiat 500 und eine Anzahl von Scootern, Mofas, Elektrofahrrädern.
Eine besondere Attraktion war auch der sieben Tonnen schwere Energieturm von Johann Gillesberger, der mit einer Kombination von PV und einem eingebauten Vertikalwindrad Strom in eine Batterie speichert - eine perfekte Tankstelle, die gleichzeitig als Werbefläche Verwendung finden kann.

Hier finden Sie alle freigegebenen Präsentationen vom 22.4.2010 sowie die Tagungsunterlage, die vor Ort ausgegeben wurde.

Unterlage zur Tagung

Fotonachschau zur Elektromobilitäts-Ausstellung "Sonne in den Tank"

Energiespeicher-Dr-Stefan-Koller-TU-Graz

Elektromobilität-Dr-Max-Lang-OEAMTC

Solarstrom-tanken-Leopold-Osanger-ISPOR

E-Fahrzeuge-Franz-Schweighofer-NET

E-Fahrzeuge-Roland-Dimai-MBA-Reffcon

Modellregion-Mag-Christoph-Wolfsegger-Klimafonds

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